BIO AVOCADOS aus biozyklisch-veganem Anbau auf Zypern
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Der Anbau von Avocados erfordert eine gezielte Standortwahl, die außer den Bedürfnissen des Avocadobaums an hohe Temperaturen auch dessen Wasserversorgung auf ökologisch tragbare Weise berücksichtigt. Obwohl die Insel Zypern aufgrund ihrer geographischen Lage im östlichen Mittelmeer im Durchschnitt deutlich geringere Niederschläge verzeichnet als andere Regionen, liegen die Avocadohaine von Christakis Drousiotis in einem Gebiet, das sich ideal für den Anbau von Avocados und Bananen eignet. Es handelt sich hierbei um den Distrikt Paphos ganz im Westen Zyperns am Fuße des für seine vielfältige Vegetation und seinen Wasserreichtum bekannten Paphoswaldes, der sich bis in die Höhenlagen des 1.800 hohen Tróodos-Gebirges in der Mitte der Insel erstreckt. Die Regenstaulage dieses ökologisch wertvollen Vorgebirgswalds ist verantwortlich dafür, dass in der Region die höchsten Niederschläge Zyperns gemessen werden. Das moderne engmaschige Netzwerk an Staudämmen in Verbindung mit einer gut organisierten staatlichen Wasserzuteilung über mehrere, die gesamte Insel durchziehende Versorgungskanäle, ist so effizient, dass es gelingt, sämtliche Niederschläge der Insel für die Trinkwasserversorgung der heimischen Bevölkerung und deren zahlreichen Gäste sowie die Landwirtschaft nutzbar zu machen. Verluste durch ins Meer abfließende Oberflächengewässer gibt es praktisch nicht.
Christakis Drousiotis beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit großer Leidenschaft mit dem Anbau dieser besonderen Baumkultur. Da das Klima um Paphos auch ideale Bedingungen für den Anbau von Bananen bietet, findet man in seinen Avocadohainen immer wieder auch Bananenstauden im Wechsel mit anderen Obstbäumen. So entstand im Laufe der Jahre eine beeindruckende Mischkultur und Artenvielfalt. Diese spiegelt sich auch im Bodenleben wider, das durch die ganzjährig dichte Vegetationsdecke besonders aktiv ist. Durch Laub und Gras findet eine natürlich Flächenkompostierung statt, die im Schatten der stattlichen Bäume zu einem beträchtlich Humusaufbau geführt hat, was sich auf Geschmack und Konsistenz der Früchte auswirkt. Für Christakis Drousiotis war die Entscheidung, auf biozyklisch-veganen Anbau umzustellen, die natürliche Fortsetzung seiner konsequent ökologischen Einstellung und des Glaubens an die Selbstheilungskräfte der Natur. Tierischen Dung, der in der Region zudem nur schwer erhältlich war, hatte er in der Vergangenheit, wenn überhaupt, nur sporadisch eingesetzt. Die Beobachtung des pflanzeninduzierten Humusaufbaus bestätigte ihm, dass die Befolgung der Prinzipien des biozyklisch-veganen Anbaus zu noch besseren Ergebnissen führt. Seit November 2026 ist er Mitglied im Panhellenic Biocyclic Vegan Network, das von Johannes Eisenbach betreut wird, und vermarktet seine gesamte Produktion über BIOSUN (Yiannis Makryiannakis) in Limassol. |
Christakis Drousiotis, Kissonerga, Zypern
Christakis Drousiotis mit Kyriakos Christou (BVL) und Yiannis Makryiannis (BIOSUN)
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